|
Die Ernährung spielt in der Entwicklung jedes Kindes eine zentrale Rolle. Es ist deshalb entscheidend, dass die Kinderernährung sowohl ausgewogen, wie auch auf die Bedürfnisse des Kindes ausgerichtet ist. Oftmals ist dies aber einfacher gesagt als getan, gerade in den ersten zwei Lebensjahren. Viele Eltern treffen bei der Ernährung auf zahlreiche Herausforderungen: mit dem Stillen klappt es nicht reibungslos, der Säugling verträgt die Milch nicht, der Wechsel zum Brei gelingt nur zögerlich oder das Kind mag gewisse Lebensmittel wie Gemüse oder Fleisch nicht essen. Deshalb ist oft die Kreativität der Eltern oder ein tiefer Griff in die Trickkiste gefragt. Meine Tochter zum Beispiel wollte nach 10 Monaten Stillen nicht zur Säuglings-Pulvermilch wechseln. Nach zahlreichen erfolglosen Versuchen des Abstillens ergriffen wir eine unkonventionelle Massnahme. Unsere Tochter liebt Erdbeeren und wir mischten der Säuglingsmilch pürierte Erdbeeren bei. So akzeptierte sie die neue Milch und Schritt für Schritt reduzierten wir die Menge Erdbeeren wieder. Ein zweites Mal waren wir gefordert, als unsere Tochter keinen Brei ass, egal welche Zutaten wir wählten. Mit der Zeit fanden wir heraus, dass sie süsse Breie mochte. Von da an waren süssliche Lebensmittel wie Süsskartoffel, Banane, Papaya etc. die Grundzutaten für unsere Babynahrung. Falls Ihr Kind ebenfalls süssliche Nahrung bevorzugt, finden Sie das Breirezept mit Süsskartoffeln auf all4family. Damit Sie auf Ihre Fragen zum Thema Kinderernährung schnelle und umfassende Antworten finden, haben wir für Sie die wichtigsten Informationen zusammengestellt. Sie finden hier eine Übersicht mit geeigneten Lebensmitteln im ersten Jahr, Breirezepte, Tipps und Tricks sowie vieles mehr. Diese haben wir in Zusammenarbeit mit der auf Kinderernährung spezialisierten Ernährungsberaterin Fabienne Dantes entwickelt. Mit Ihren Fragen oder Problemen können Sie sich auch direkt an sie wenden. Beratungen zum Thema Kinderernährung bieten zudem auch die Mütter- und Väterberatungen der Stadt Zürich sowie Ihre Kinderärztin oder Ihr Kinderarzt an.
|