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Die elektrischen Milchpumpen sind empfehlenswerter als die handbetriebenen. Die Pumpen bekommen Sie in Apotheken und es stehen zwei Modelle zur Auswahl. Eine grössere, welche Sie kaufen müssen (lohnt sich bei sehr langer Zeit des Abpumpens oder Stillens) und eine kleinere, welche Sie mieten können. Wichtige Regeln beim Abpumpen - Vor jedem Abpumpen die Hände mit Seife waschen.
- Wenn zusätzlich zu den Stillmahlzeiten abgepumpt wird, sollte dies ein- oder zweimal täglich zwischen den Mahlzeiten geschehen, jeweils etwa zwei Stunden, nachdem es getrunken hat. Die Brustdrüse stellt sich rasch auf diese "Zwischenmahlzeiten" ein. Bei manchen Frauen reicht die Milch zum Abpumpen auch nur morgens, weil dann mehr Milch vorhanden ist.
- Für jede Portion Milch wird ein frisches Fläschchen verwendet. In Apotheken sind zwar Säckchen zum tiefkühlen erhältlich, diese sind aber nicht geeignet, weil die Milch beim Auftauen häufig ausläuft. Es sollte niemals frische Milch zu davor abgepumpter gegossen werden. Beschriften Sie jede Portion mit Datum und Uhrzeit, um sie der Reihe nach aufzutauen.
- Ohne Kühlung ist die Muttermilch nicht lagerfähig, sie wird innert kurzer Zeit flockig und anschliessend sauer.
- Im Kühlschrank kann sie in einem geschlossenen Fläschchen oder Behältnis 24 Stunden aufbewahrt werden.
- Tiefgekühlte Milch können Sie sechs Wochen im Tiefkühler lagern.
- Frieren Sie jeweils die Menge einer Stillmahlzeit ein. Zum Auftauen empfiehlt sich ein Wasserbad. Aufgetaute Milchreste dürfen nicht aufgehoben werden.
- Alle Geräte und Gefässe, die mit der Milch in Berührung kommen, vorher 10 bis 15 Minuten im Wasser abkochen.
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