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Natürlich ist das erste Saugen Ihre Kindes ungewohnt, nach den ersten Tagen haben Sie sich allerdings daran gewöhnt. Unangenehm wird es aber, wenn die Brustwarzen wund sind und das passiert häufig in den ersten Tagen. Seien Sie deshalb in den ersten Tagen und Wochen extrem vorsichtig und legen Sie Ihr Kind unbedingt immer richtig an (s. richtig anlegen). Es gibt zwar Stillhütchen, die Sie zur Schonung auflegen können, aber ist die Warze erst wund, dauert die Heilung durch die Beanspruchung einfach länger. Und durch die verletzte Warze können Keime eindringen und eine Brustentzündung auslösen. Wunde Brustwarzen und eine Entzündung können einer Mutter das Stillen schnell verleiden. Nach den ersten Wochen ist Ihre Brust zwar irgendwann abgehärtet, aber es ist besser sich mit folgenden Massnahmen davor zu schützen: - Lassen Sie die letzten Milchtropfen der Mahlzeit auf der Warze trocknen, sie haben heilende Wirkung.
- Ein Tropfen Johanniskrautöl aus der Apotheke auf die Warzen nach jedem Stillen wirkt Wunder.
- Weniger schmerzhaft wird das Stillen mit Latex-Stillhütchen aus der Apotheke, die Sie auf die Brustwarze aufsetzen. Babys können damit kräftig saugen, wenn sie auch eine etwas verminderte Milchmenge aushalten müssen. Nach wenigen Tagen können Sie wieder normal stillen.
- Legen Sie das Baby auf der weniger gereizten Seite zuerst an, damit so der Milchfluss-Effekt auch auf der wunden Seite schonend eintreten kann und damit das Ansaugen weitgehend schmerzlos ist.
- Lassen Sie Ihr Baby an der gereizten oder wunden Stelle nicht länger als 10 Minuten trinken, verkürzen Sie lieber die Stillabstände.
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